Archive für November 2007

Die Konstantinausstellung

konstantin2Am Mittwoch, den 17. November 2007 besuchte die BIMA-Redaktion die Konstantinausstellung in Trier. Wie mittlerweile fast jeder weiß, ist die Konstantinausstellung eine von 2. Juni bis 4. November 2007 laufende Ausstellung in Trier über den spätantiken Kaiser Konstantin I. Was aber schon nicht mehr so Viele wissen: Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Programm Luxemburg und Großregion Kulturhauptstadt Europas 2007. Die Planungen hierfür dauerten etwa drei Jahre.

In den drei Museen (Rheinisches Landesmuseum Trier, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum sowie Städtisches Museum Simeonstift) werden rund 1.400 Ausstellungsstücke aus 20 Ländern gezeigt. Für die Ausstellung haben eine ganze Reihe von Fachleuten – Archäologen, Computergrafiker, Multimedia- und Animationsspezialisten – eine originalgetreue Kopie des drei Meter großen Kopfes und eine virtuelle Rekonstruktion der rund 12 Meter hohen, auf einem Thron sitzenden Monumentalstatue angefertigt.

Trier ist die Stadt in Deutschland, die sich am besten eignet, um die Geschichte Konstantins zu erzählen. Konstantin hatte hier seine erste Kaiserresidenz, von der aus er seit seiner Erhebung zum Kaiser den von germanischen Stämmen bedrohten Westen sicherte. In Trier sind noch zahlreiche Bautendenkmäler und Kunstschätze erhalten, die von der Regierungszeit Konstantins und der Bedeutung der Römerstadt her zeugen. Die erhaltenen Baudenkmäler gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Landesmuseum, das wir besucht haben, werden u.a. Marmorporträts, Skulpturen, kostbare Schmuckstücke, antike Helme und viele Schätze gezeigt, die Einblicke in die Epoche der Spätantike ermöglichen.

konstantinUnsere Eindrücke
In Einem waren sich alle einig: Es war toll, dass die Geschichte Konstantins so genau und detailliert erzählt wurde und allemal spannender als ein Geschichtsbuch zu lesen. Außerdem waren die Nachbildungen des Kopfes, des alten Triers, des Amphitheaters und des Circus sehr aufschlussreich und wirklich beeindruckend. Besonders imponiert hat uns die dreidimensionale Darstellung der Konstantin-Statue, so wie sie die Römer damals wirklich anschauen konnten. Auch andere Gegenstände aus der Zeit Konstantins, wie z.B. die verschiedenen Prunk- und Paradehelme, der Konstantinarm, Sarkophage und der Schmuck wurde von uns staunend begutachtet.

Gerne hätten wir uns die Schaukästen und Texte auch mal etwas genauer angeschaut und durchgelesen – es herrschte aber ein unglaublicher Andrang, wie auf dem Foto links eindrucksvoll zu sehen ist. Das ist dann auch der einzige (kleine) Kritikpunkt, dass es viel zu voll war, aber dafür können die Ausstellungsmacher ja nichts und natürlich ist es toll, wie viele Leute sich für Konstantin interessieren. Wir jedenfalls würden jedem dazu raten, der sich für die Ausstellung interessiert, diese zu besuchen – aber schnell, denn wie eingangs erwähnt läuft sie nur noch bis 4. November!

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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

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