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14.7.2009 von Tanja.
Am 1.7. hat das neue HASA Projekt im Palais begonnen. Hier kann man seinen Hauptschulabschluss nachholen. Wir haben einige der neuen Teilnehmer/innen zum Unterrichtsstart befragt. Mit dabei waren Fatima (17), Ali (18), Kelly (19) und Suzan (20).
Wieso müsst ihr im HASA-Projekt euren Hauptschulabschluss nachmachen?
Kelly: Weil ich keinen hab!
Fatima: Ich muss den nachmachen, aber ich will auch von mir aus, weil ich sonst keine Ausbildung bekomme.
Ali: Ich will mit dem Abschluss meine Zukunft sichern und außerdem brauche ich einen Abschluss für meinen Wunschberuf.
Suzan: Ich will meinen Abschluss unbedingt nachmachen.
Was hat euch überhaupt dazu bewegt euren Hauptschulabschluss nachzumachen?
Fatima: Ich habe gesehen, dass man ohne Abschluss keine Arbeit bekommt.
Ali: Ich wollte immer meinen Abschluss machen aber ich konnte nicht, weil ich so oft umziehen musste. Dann war ich eines Tages auf dem Arbeitsamt, habe dort meinen Wunsch geäußert. Daraufhin wurde ich ins Palais geschickt, sie können mir dort weiterhelfen.
Kelly: Ich brauche ihn für meine Zukunft.
Suzan: Da ich mehr Chancen auf eine Ausbildung habe.
Was erwartet ihr vom HASA-Projekt?
Kelly: Dass sie sich gut um mich kümmern.
Fatima: Dass ich mich mit allen Teilnehmern und Lehrern verstehe und dass sich um mich gekümmert wird, wenn ich was nicht verstehe.
Ali: Ich erwarte nur mein Abschlusszeugnis ![]()
Suzan: Dass alles gut läuft und dass ich mich mit den Leuten gut verstehe.
Wie habt ihr vor das Ziel von HASA zu erreichen?
Kelly: Fleißig lernen.
Fatima: Ich habe mir vorgenommen viel zu lernen und mich anzustrengen.
Ali: Ich werde mich einfach auf den „Hosenboden“ setzen aber ich schaffe das eh.
Suzan: Ich will regelmäßig erscheinen und dem Unterricht folgen.
Freut ihr euch schon auf eure neue Klasse? Wovor hast du Angst?
Fatima: Ja, ich freue mich schon sehr auf meine neue Klasse, aber ich habe Angst davor, dass ich meinen Abschluss nicht schaffe.
Ali: Ich freue mich schon auf meine Klasse, außer dass ich Angst habe wegen „Blödsinn“ in der Klasse dem Unterricht nicht folgen zu können.
Kelly: Ja, ich freue mich und Angst habe ich davor nicht.
Suzan: Ja, ich freue mich auf die neue Klasse, ich habe nur Angst, dass Leute da sind, mit denen ich nicht klar komme.
Wir danken euch für das Interview!
Wir werden unsere Leserinnen und Leser auf dem Laufenden halten, wie die neuen HASA TeilnehmerInnen sich weiter entwickeln, ob es Blödsinn in der Klasse geben wird und ob Ali sich wirklich auf seinen Hosenboden setzen wird. Wir bleiben dran!
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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.
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14.7.2009 von Tanja.
Am 30. Juni hat unser Zivi Patrick seine Zivi-Zeit bei uns zu Ende verbracht. Zum Abschluss haben wir ihn kurz interviewt:
Wie hat dir die Zeit im Palais gefallen? Was hat dir besonders gefallen, was nicht so?
Sehr gut gefallen haben mir der Umgang mit euch jungen Leuten und die zwei Wochen, die ich in der Hausaufgabenbetreuung verbracht habe. Überhaupt war der lockere Umgang untereinander klasse. Auszusetzen habe ich am Palais überhaupt nichts.
Was wirst du nun nach deiner Palaiszeit als Zivi tun?
Ich werde mein Studium beginnen und das Leben in vollen Zügen genießen. Außerdem werde ich im Hochseilgarten arbeiten.
Was nimmst du aus dem Palais mit?
Ich habe viel gelernt im Umgang mit Menschen. Dazu habe ich Telefonieren gelernt und bin viel toleranter geworden.
Was möchtest du dem Palais mitgeben?
Das Palais ist gut so wie es ist und ich möchte dem Palais weiter alles Gute wünschen.
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1.7.2009 von Tanja.
Endlich haben die Schülerinnen und Schüler der HASA-Klasse 07/08 es nach einem ganzen Jahr voller Anstrengung und Angst ihren Abschluss geschafft!
Am 30. Juni 2009 fand im Palais die Abschlussfeier der HASA-TeilnehmerInnen und statt.
Stolz präsentieren die 10 erfolgreichen Absolventen ihre Abschlusszeugnisse! Ebenso stolz waren alle anderen Beteiligten am HASA-Projekt -wie etwa die Mitarbeiter, die sich um die soziale Betreuung gekümmert hatten und die Leiter des Unterrichts- auf ihre Schützlinge. Zu den Gratulanten gehörten natürlich auch die Geschäftsführerin der ArGe Stadt Trier, Marita Wallrich, die ArbeitsvermittlerInnen und Fallmanagerinnen, viele Vertreter des Palais e.V. und natürlich Herr Barbian, der Direktor der Geschwister-Scholl Hauptschule, in der die Absolventen ihre Prüfungen abgelegt hatten.

Circa um halb zwei wurde die Zeremonie eröffnet. Das Palais wurde für diesen ganz besonderen Anlass feierlich geschmückt und es wurde ein großes, üppiges Buffet vom Projekt Chancen Schaffen ausgerichtet. Weitere Gäste waren auch VertreterInnen der SPD und der CDU, die ebenfalls unseren Hauptschulabsolventen gratulieren wollten.
Die Hauptschulzeugnisse wurden überreicht von Marita Wallrich und Reinhold Spitzley, dem Geschäftsführer des Palais e.V. Zudem erhielten die Gefeierten
Abschlussgeschenke, wie zum Beispiel eine Fotocollage mit Bildern von ihrer 2-tägigen Abschlussfahrt nach Oostende, die nach den Prüfungen statt gefunden hatte. Sichtlich stolz nahmen die Absolventen ihre Hauptschulabschlüsse entgegen. Nach eigener Aussage war Mathe das wohl schwerste Prüfungsfach. Über ihre gemeinsame Zeit als Klasse berichten die TeilnehmerInnen, dass sie eine gute Gemeinschaft waren, die sich gut aufeinander einstellen konnte. Sie wünschen sich nun Ausbildungen zum Maler- und Lackierer, zur tiermedizinische Fachangestellte, zum Fleischer, zum Tischler oder zum Instrumentenbauer oder sogar das Abitur steht auf dem Zukunftsplan. Unser erster Absolvent hat sogar schon eine Ausbildung: Roland Charles wird in München eine Ausbildung zum Koch beginnen!
Wir wünschen den „Alten HASAs“ auf ihrem weiterem Weg alles Gute und viel Erfolg ^-^

Die Feier hatte ein offenes Ende und auch unseren Zivi Patrick mussten wir am selben Tag nach vielen Monaten guter Arbeit verabschieden. Das Abschiedsinterview findet ihr einen Artikel höher oder hier.
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9.6.2009 von Tanja.
Am Samstag, 06.06.2009 führte der Palais e.V. im Rahmen des Projektes TAKTIK das Straßenfußballturnier “ballance2006″ auf dem Viehmarktplatz in Trier durch.
Trotz der schlechten Wetterbedingungen war das Straßenfußballturnier für Integration, Fair Play und Toleranz ein voller Erfolg. Über 70 Spielerinnen und Spieler meldeten sich mit elf Mannschaften an um sich sportlich aber fair auf dem Viehmarktplatz in Trier miteinander zu messen. Gespielt wurde nach Tabellensystem, so dass jeder gegen jeden antreten musste. Viele Schaulustige beobachteten die nassen, dennoch mit Begeisterung spielenden Teilnehmer.
Besonders an ballance2006 ist, dass jede Mannschaft mindestens ein
Mädchen als aktive Spielerin anmelden muss. Die Tore der Mädchen zählten doppelt und weil die Jungs-Tore erst durch ein Tor eines Mädchens „aktiviert“ werden, wurden die Mädchen auf besondere Weise in das Spiel integriert. Die Schiedsrichter wurden durch Teamer/innen ersetzt. Vorab klärten sie mit ihrem Team, welche Fairness-Regeln eingehalten werden sollten und beurteilten im Anschluss an das Spiel gemeinsam mit der Mannschaft, wie viele Fairness-Punkte man sich verdient hatte. Torwertung und Fairness-Punkte gingen gemeinsam in die Wertung ein.

Zwischen den Spielen konnten die Teilnehmer/innen und Zuschauer/innen neue Kraft durch Kaffee, heißen Tee, Kuchen oder Würstchen tanken. Trotz der schlechten Wetterverhältnisse gaben die Mannschaften alles auf den zwei Street-Soccer-Courts. Genau um 15:27 endete der letzte Wettkampf: ein Freundschaftsspiel der Tabellenführer aus Gruppe A und Gruppe B. Im Anschluss daran folgte die Siegerehrung. Jede Spielerin und jeder Spieler erhielt eine Urkunde und je nach Platzierung kleinere und auch größere Sachpreise.
Hier die endgültige Platzierung:
Gruppe A:
1. Platz – West-Kickers – 5 Spiele, 5 Siege: 15 Punkte, 29:18
Wir gratulieren Ghinia, Patrick und Patrick, Marcel, Joshua und Giovanni!
2. Platz – Team Barfuß-Bethlehem aus Zewen (12 Punkte, 26:23)
3. Platz – SVE Fußballstars (12 Punkte, 23:21)
4. Platz – Südpol (9 Punkte, 23:24)
5. Platz – SVE MJC (7 Punkte, 22:28)
6. Platz – Palim-Palais (5 Punkte, 20:29)
Die Verhältnisse setzen sich aus Toren und Fairness-Punkten zusammen!
Gruppe B:
1. Platz – Pro Gamers I– 10 Punkte, 22:18
Wir gratulieren Carmen, Dominik, Matthias, Sahel und Mark!
2. Platz – Bürgerhaus Trier Nord (10 Punkte, 22:17)
3. Platz – Vanilla Babys (8 Punkte, 17:16)
4. Platz – Pro Gamers II (7 Punkte, 17:19)
5. Platz – Palais Elite Kickers (5 Punkte, 12:18)
Die Verhältnisse setzen sich aus Toren und Fairness-Punkten zusammen!
Zum Abschluss bedankten sich die Veranstalter von ballance2006 ganz herzlich bei den Spielerinnen und Spielern für die spannenden und fairen Spiele. Wir hoffen für das nächste Mal allerdings auch auf besseres Wetter.
Einige der Mannschaften:

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29.5.2009 von Tanja.
Die Pressekonferenz am 27.05.09 begann um 11.00 Uhr und fand in den Räumlichkeiten des Palais e.V. statt. Ca. 20 Personen aus verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise der Parteien SPD, den Grünen und der CDU, der ArGe, der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Trier und der Universität Trier nahmen teil. Ebenso wie Herr Bernarding, der Sozialdezernent der Stadt Trier.
Die Konferenz stellte das Projekt TAKTIK – Treffpunkt für Aktivierung, Kommunikation, Trainings, Integration und Kultur vor, welches sich seit Februar 2009 in der Aufbauphase befindet und langfristig noch bis Dezember 2011 fortgeführt werden soll. TAKTIK ist für junge benachteiligte Erwachsene und Schüler, bis 25 Jahren, die den Weg ins Berufsleben wagen wollen.
Herr Spitzley, der Geschäftsführer des Palais e.V. und der Sozialdezernent der Stadt Trier Herr Bernarding eröffneten die Konferenz und brachten zum Ausdruck, dass Jugendliche Unterstützung brauchen bei der Aktivierung und Motivation, bei der Konfliktbewältigung und in der Ausbildung. Für die Aktivierung und Motivation dient ein aktivierendes Kurssystem. Dort geht es rund um freizeitpädagogische, sportliche und erlebnispädagogische Angebote, welche Jugendliche zur Aktivierung und Motivation dienen sollen. Für die Konfliktbewältigung gibt es ein themenspezifisches Schulungssystem. In diesem werden Azubis, Ausbilder, Meister und Eltern geschult, Konflikte zu bewältigen und die Kommunikation zu fördern.
Die Azubi – Coachs, Herr Steines und Frau Knopp, berichteten, dass die Probleme der Auszubildenden sehr vielfältig seien, doch es meist an Beziehungsarbeit oder Streit im Elternhaus hinge. Um diese Probleme zu bewältigen, gehöre zu der Aufgabe der Coaches den Jugendlichen zu unterstützen und auch „zu beruhigen“.
Während der Pressekonferenz kam zu Sprache, dass seit Langem die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen gestiegen sei (mehr als ausbildungssuchend gemeldet seien), doch in den kommenden Jahren immer weniger Schüler in den Berufsalltag eintreten wollen würden. Sie wollen lieber auf weiterbildende Schulen und stünden so dem Markt nicht zur Verfügung.
Frau Kollmann, Ausbildungsberaterin bei der Handwerkskammer Trier berichtete, dass 4439 Ausbildungsverhältnisse im vergangen Jahr im handwerklichen Bereich begonnen wurden. So laut Stand vom 31.12.2008. Insgesamt ist die Konferenz sehr positiv verlaufen und wurde durch ein Catering der Teilnehmerinnen aus dem Projekt Chancen – Schaffen aufgelockert.
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26.5.2009 von Tanja.
Unter der Schirmherrschaft von Herrn Bürgermeister Georg Bernarding veranstaltet der Palais e.V. die Sportveranstaltung „Ballance 2006 – Straßenfußballturnier für Integration, Fair Play und Toleranz“ am 6. Juni 2009 am Viehmarktplatz. Das Spiel beginnt um 10.00 Uhr und endet um 18.00 Uhr.
Das Turnier wird auf zwei mobilen Spielfeldern auf dem Viehmarktplatz stattfinden. Gespielt wird in zwei Teams zu je vier Spielern, wobei es zwei Alterklassen geben wird, jedoch muss in jedem Team ein Mädchen teilnehmen – dies ist eine der besonderen Regeln. Das Projekt „Ballance 2006“ soll Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren erreichen, welche sich gerne sportlich, aber fair miteinander messen wollen.
Der Grund für dieses Turnier ist, dass es als Straßen-Fußball-Projekt in Rheinland-Pfalz im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2006 ins Leben gerufen wurde, welches nach der WM weiterhin junge Menschen ansprechen soll, um über einen speziellen Spielmodus Toleranz, Fairness und integratives Verhalten (kurz: Fair Play) spielerisch zu erleben und zu erlernen. Diese oben aufgezählten Sozialkompetenzen werden durch so genannte „Teamer“ vermittelt.
Durch die Teilnahme der Mädchen und Frauen soll die Aggressionsbereitschaft der männlichen Teilnehmer gesenkt werden. Dadurch, dass die Tore der männlichen Teilnehmer erst berücksichtigt werden, wenn eine Spielerin ein Tor erzielt, wird der faire Umgang während des Spiels sehr wichtig. Daher bekommen die Spieler zusätzliche Punkte für das Fair Play.
Im Übrigen gehören zur Trägergemeinschaft „Ballance 2006“:
das Ministerium des Inneren und für Sport Rheinland-Pfalz, die Landeszentrale für politische Bildung, der DFB, der Fußballverband Rheinland e.V., der Südwestdeutsche Fußballverband e.V., der Landessportbund Rheinland-Pfalz e.V., der Landespräventionsrat, Fußballvereine aus Rheinland-Pfalz (wie zum Beispiel der 1. FC Kaiserslautern, der 1. FSV Mainz 05, TUS Koblenz, SV Eintracht Trier 05)
Außerdem ist vor Ort die Europäische Akademie des rheinland-pfälzischen Sports in Trier der Kooperationspartner.
Wer als Team oder Spieler noch an „Ballance 2006“ teilnehmen möchte, kann sich unter 0651 / 41061 oder leick@palais-ev.de anmelden.
Es sind noch Restplätze vorhanden!
Wir wünschen allen Teilnehmenden und Schaulustigen dieser Veranstaltung viel Spaß und Erfolg!!!
Nähere Infos findet ihr außerdem hier auf der Seite des Palais e.V.
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20.5.2009 von Tanja.
Am Montag, den 18.05.09 war es nach langer Planung endlich soweit:
Balduin wurde von seinem Sockel geholt!

Benötigt wurden dazu jedoch nur 3 Arbeiter und ein Kran, mit dem das umliegende Beet dem Boden gleich gemacht werden musste. Die Vorbereitung um Balduin von seinem Sockel zu heben, umfingen einen Zeitraum von 7 Stunden; die Arbeiten begonnen um 9.00 Morgens und dauerten planmäßig bis um 16.00 Uhr an. Balduin musste erst von den Nieten befreit werden, die ihn all die Jahre auf seinem Bronzesockel gehalten hatten. Dann musste er angekettet werden, damit er nicht runterfällt und in seine Einzelteile zerspringt. Anschließend wurde er hochgehoben und wieder auf angebrachte Keile, auf dem Sockel, gestellt um zu testen, ob er auch standfest ist.
Zur Unterhaltung der Schaulustigen und der Beteiligten waren am Balduinsbrunnen 2 Stände aufgebaut. Zum Einen ein Stand in Form eines überdimensionalen Weinfasses, aus dem natürlich eine der bekanntesten Weinsorten in Trier ausgeschenkt wurde; zum Anderem ein Stand von Bitburger. Dort wurden Bier und alkoholfreie Getränke ausgeteilt.
Um kurz vor 16.00 Uhr, als Balduin endlich abtransportiert werden konnte, hielt Bürgermeister Jensen von Trier, der extra zu Fuß gekommen war, eine ca. 10 minütige, knackige Dankesrede, die sich ca. 100 Menschen anhörten. Unter anderem waren bei der Rede viele des Vereins der Erhaltung der Denkmäler anwesend (der Verein hat 400 Mitglieder), denen besonderer Dank galt für die viele und gute Unterstützung. Für diese Rede stellte sich der Bürgermeister sogar auf den Balduinsbrunnen – als neuer Balduin?
Balduin wurde erstmal 1960 von seinem Sockel runtergenommen um gesäubert zu werden. Unser Blog berichtete bereits… Seit Neuestem wurde eine „Rettet Balduin“ Kampagne, unter anderem in der Trier Galerie gestartet. Dort werden derzeit noch immer Spenden für die Restaurierung des Balduinsbrunnen gesammelt um die Sanierung starten zu können.
Bei Interesse am Erhalt des Balduinbrunnens kann auf das unten genannte Spendenkonto eingezahlt werden:
Trier-Gesellschafts-konto der Sparkasse Trier
(Nummer 468033, BLZ 585 551 30)
Verwendungszweck: „Spende Balduin- Brunnen“.
Laut Gerüchten soll Balduin im Herbst 2009 wieder in voller Pracht auf seinem Thron wohnen.
Textquellen:
www.trier-gesellschaft.de/balduinbrunnen.html
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15.4.2009 von Tanja.
Neuestes vom Balduinsbrunnen!
Seit einigen Tagen können wir vom Palais aus (nun nachdem Gebüsch und Bäume gewichen sind) Leute von der Stadt beobachten, die den Balduinsbrunnen vor unserer Tür fotografieren und abmessen, anschauen und begutachten…
Wir haben uns gefragt: “Was machen die da?”
Nun sind wir schlauer… wir haben im Internet recherchiert:
Der Balduinsbrunnen wird restauriert.
Der Denkmal-Rettungsverein Trier und die Stadt werden ihn sanieren. Grund dafür ist, dass es anscheinend Beschwerden darüber gab, dass das Schwert von Kurfürst Balduin noch immer keinen neuen Knauf hat und auch sonst schon ziemlich verlottert aussieht!
Demnächst wird der ganze Brunnen abgetragen und bis zum Wasserbecken und Fundament in seine Einzelteile zerlegt.
Geplant ist bislang der 18. Mai als Starttag.
Für den Bau dieses Denkmals wurden damals im 19. Jahrhundert Spendenaktionen gebraucht, welche 3 Jahre andauerten, um den 25.000 Mark teuren Balduinsbrunnen erbauen zu können. Die jetzt anstehende Sanierung soll 300.000 Euro kosten und auch hier sind Spenden gefragt.
Fertiggestellt wurde der Balduinsbrunnen am 18. Mai 1897 (daher der Stichtag für 2009?). Die Sanierugnsarbeiten sollen im August diesen Jahres beendet werden.
Der Balduinsbrunnen diente als Denkmal des Kurfürsten Balduin von Luxemburg, den Begründer des Trierer Kurstaates, welcher 1285 in Luxemburg geboren wurde und am 21. Januar 1354 in Trier verstarb. Die Idee für den Bau des Brunnens hatte Wilhelm Rautenstrauch, da Kurfürst Balduin nach Rautenstrauchs Ansicht mehr für die Stadt Trier getan habe als der Kaiser.
Mehr zu Kurfürst Balduin und dem Balduinsbrunnen findet ihr unter diesen Links:
Textquelle: http://stadtleben.de/trier/branchen/vorstellungen/
Textquelle: http://www.trier-gesellschaft.de/aktuelles.html
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10.3.2009 von Tanja.
Am 25.02.2009 zogen wir los und befragten Leute verschiendenen Alters über ihre Gewohnheiten an Fastnacht. Insgesamt wurden zwölf Passanten befragt.
Zu der Frage, als was sie sich zur diesjährigen Fastnacht verkleidet hatten, äußerten sich fünf Befragte, sie seien gar nicht verkleidet gewesen. Die anderen Sieben hatten sich jedoch kostümiert und zwar überwiegend als ein Tier wie zum Beispiel Katze oder Affe. Die jugendlichen Karnevalisten feiern das Fastnachtsritual wegen der Stimmung, der Partylaune und des vielen Alkohols. Die Älteren unserer Befragten hingegen mussten dazu von Freunden erst überredet werden oder blieben zu Hause, da ihnen der ganze Trubel nicht zusprach.
Dazu, was die Leute von dem hohen Alkoholkonsum an diesem Fest hielten und wie sie dazu stehen, äußerten die meisten Befragten, dass Alkohol an Fastnacht dazu gehöre, doch es auf das Benehmen ankomme und es doch zu viele Betrunkene gegeben habe. Alkohol sei also in Ordnung, man solle es trotzdem nicht übertreiben. Auf die Frage, ob Fastnacht eine Ausrede zum Fremdgehen sei, war sich jede Altergruppe einig, dass solch ein Verhalten unverzeihbar sei und es dafür keinerlei Entschuldigungen gebe.
Acht der Zwölf Passanten antworteten auf die Frage, ob sie nur an Fastnacht in lustiger Stimmung und für jeden Spaß zu haben seien, dass sie weder Alkohol, noch Fastnacht auf dem Kalender stehen haben müssten, um lustig zu sein.
Die restlichen Vier gaben an das Jahr über eher zurückhaltend zu sein und ihre lustigen Seiten erst nach einem erhöhten Alkoholpegel zu erkennen.
Wenn man das Lachen und Tanzen auf den Straßen und in den Gaststätten zur Fastnachtszeit begutachtete, könnte man sagen, dass die Menschen in unserem Interview es nicht ehrlich zugeben konnten oder sich dafür genieren, an Fastnacht getrunken, ausgiebig gefeiert und sich wortwörtlich zum Narren gemacht zu haben oder sich vielleicht gar nicht mehr erinnern können, da sie zu tief ins Glas geschaut haben…
Durch den ganzen Tumult auf den Straßen, der sich an Fastnacht zugetragen hat, kann man es kaum glauben, dass wir ausgerechnet diejenigen befragten, die das alljährliche Massenbesäufnis nicht feierten.
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4.2.2009 von Tanja.
HASA ist ein Projekt des Palais e.V., in dem junge Leute, welche bisher aus verschiedenen Gründen noch nicht die Möglichkeit hatten ihren Hauptschulabschluss zu erreichen, diesen nachholen können.
Am 27.02. fand eine sechsstündige Probeklausur statt, in der die bevorstehende Abschlussprüfung simuliert wurde. Durch die HASA - Probeklausur hatten die „Schüler“ die Möglichkeit, zu erkennen, in welchen Fächern sie noch Wissenslücken haben und haben dadurch die Gelegenheit sich mit ihren Wissenslücken weiter zu befassen, um bessere Chancen zu haben, die anstehende Abschlussprüfung, welche im Juni stattfinden wird, zu schaffen.
Anschließend haben wir die HASA-Teilnehmer zu ihrem Eindruck befragt.
An der Befragung zur Probeklausur nahmen 8 „HASAs“ teil.
Die Umfrage sollte zu Tage bringen, welche Fächer und Themen noch als schwierig eingeschätzt werden und wo die Prüflinge noch Nachholbedarf haben. Bei den weiblichen Teilnehmern war überwiegend Mathematik die Antwort, die Männlichen dagegen wussten es nicht richtig einzuschätzen. Die meisten Schüler gaben an, vor der Prüfung nicht aufgeregt gewesen zu sein, obwohl viele dabei waren, die wenig oder gar nicht gelernt hatten.
Vor der richtigen Abschlussprüfung haben alle Teilnehmer/innen vor, sich richtig darauf vorzubereiten und so ihren Hauptschulabschluss zu erreichen. Fast alle Schüler/innen sind zuversichtlich ihren Abschluss zu erreichen, trotz kleiner Probleme in verschiedenen Fächern.
Wir wünschen viel Erfolg

Auf dem Bild sieht man die HASA Abschlussklasse 07/08. Die haben es schon geschafft!
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