Archiv der Kategorie Redaktion on Tour...

Aktionstag in der Skatehalle, 12. August 2009

Es war ein wunderbarer Tag, schönes Wetter, viele Leute waren zum Aktionstag in die Skatehalle gekommen. In der Aachenerstraße im alten Edeka veranstaltete das Palais einen Aktionstag mit Spielen und Spaß aus den Bereichen Fußball, Trommeln, Tanzen (Hip Hop), Rugby, Journalismus, Portraitzeichnen und Circus-Artisten.

Als Verpflegung gab es Würstchen mit Brötchen. Zu Beginn gab Reinhold Spitzley, der Chef vom Palais e.V., eine Ansprache, in der er die Gäste begrüßte und ihnen viel Spaß wünschte. Auf dem Aktionstag sollten die neuen Kurse des Palais vorgestellt werden, jeder konnte hier ausprobieren, ob etwas für sie oder ihn dabei ist.

Wir befragten ein dazu paar Leute.

Selina Stumm, 13 Jahre, aus Trier
Eine Besucherin des Aktionstages

Warum bist du heute da, wie hast du vom Aktionstag erfahren?
Bin mit meinem Freund mitgekommen, von ihm habe ich es erfahren.
Wie findest du die Angebote?
Gut!
Was gefällt dir am besten?
Das Trommeln!

Sidimkoma Papei, 28 Jahre, aus Konz
Begeisterter Trommler, der seine Kunst den Besuchern näher brachte.

Warum bist du heute hier?
Ich will viel Spaß haben
Wie findest du die Angebote?
Gut, man kann was unternehmen und Leute kennen lernen!
Was gefällt dir am besten?
Rugby, Kunst …eigentlich alles

Sergiu Armean 28 Jahre aus Trier
Zuständig für das Portraitzeichnen am Aktionstag und Leiter des “Fremde Länder entdecken” Kurses

Was genau machst du an deinem Stand?
Portrait zeichnen und Werbung für den Kurs.
Wie findest du den Aktionstag?
Ganz gut, wegen der Vielfalt, es gibt viel zu entdecken.
Was erhoffst du dir durch den Aktionstag?
Dass viele Leute sich für diesen Kurs anmelden!

Gesa Bieg, 20 Jahre, aus Wittlich
Praktikantin des Trierischen Volksfreunds - ein Gegeninterview!

Warum bist du heute da?
Ich arbeite hier, komme vom Volksfreund und schreibe einen Bericht über diesen Tag.
Wie hast du vom Aktionstag erfahren?
Vom Volksfreund - es war ein Arbeitsauftrag.
Was gefällt dir am besten?
Mir gefällt am besten der Steinmetz, das ist was ganz Neues!
Wie findest du die anderen Angebote?
Mir gefällt alles sehr gut!

Reinhold Spitzley, 53 Jahre
Geschäftsführer des Palais e.V.

Was ist Ziel des Aktionstages?
Um auf das neue Projekt TAKTIK aufmerksam zu machen. Wir wollen viele Leute begeistern und ihnen damit auch neue Wege ins Berufsleben öffnen.
Seid ihr denn zufrieden mit dem Aktionstag?
Ja, wir haben schönes Wetter, es sind noch Ferien, es sind viele Leute da. Insgesamt ein gutes Urteil!

Sandra Grau, 35 Jahre, aus Trier
Bereichsleitung der Berufshilfe

Was ist Ziel des Aktionstages?
Das Projekt bekannt zu machen.
Seid ihr zufrieden mit dem Aktionstag?
Ich bin voll und ganz zufrieden.
Was wollt ihr mit dem Tag erreichen?
Dass die Leute, die heute da waren, viel Spaß hatten.

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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

Der Balduinsbrunnen zieht um … Teil III

Wir schreiben den 14.07.2009 große Ereignisse bahnen sich an:
Der gemeinhin als Balduinsbrunnen, unweit des Bahnhofs beheimatete, bekannte Wasserspeier wird versetzt, wie ihr auf den Bildern sicher unschwer erkennen könnt. Vor einiger Zeit wurde Balduin selber hinfort getragen (wir berichteten), nun muss sein Sockel  umziehen.

Fragt mich nicht, wohin - mir hat keiner was gesagt.
Aber anscheinend sind die Verantwortlichen auf Probleme gestoßen oder fragen sich das gleiche wie ich, wohin bloß mit dem Teil. Zudem stellt sich die Frage, warum wird der Sockel überhaupt versetzt? Auch diese Frage bleibt bis auf Weiteres unbeantwortet.

Um den geringen Informationsgehalt dieses Artikels auszugleichen, habe ich exklusive Bilder vom Ort des Geschehens gemacht: Zu sehen ist der in der Luft hängende Balduinsbrunnen-Sockel an dem bereits Balken angebracht wurden,  um ihn beim Transport vor Schäden zu bewahren. So wie es aussieht, nehmen die Verantwortlichen ein letztes Mal Abschied, bevor der Balduinsbrunnen die Reise zu seinem neuen Zuhause antritt. Wir wünschen ihm jede Menge Wasser und einen netten Platz an der Sonne…

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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

Ballance2006 auf dem Trierer Viehmarkt

Am Samstag, 06.06.2009 führte der Palais e.V. im Rahmen des Projektes TAKTIK das Straßenfußballturnier “ballance2006″ auf dem Viehmarktplatz in Trier durch.

beim kickenTrotz der schlechten Wetterbedingungen war das Straßenfußballturnier für Integration, Fair Play und Toleranz ein voller Erfolg. Über 70 Spielerinnen und Spieler meldeten sich mit elf Mannschaften an um sich sportlich aber fair auf dem Viehmarktplatz in Trier miteinander zu messen. Gespielt wurde nach Tabellensystem, so dass jeder gegen jeden antreten musste. Viele Schaulustige beobachteten die nassen, dennoch mit Begeisterung spielenden Teilnehmer.

 Besonders an ballance2006 ist, dass jede Mannschaft mindestens ein  Mädchen als aktive Spielerin anmelden muss. Die Tore der Mädchen zählten doppelt und weil die Jungs-Tore erst durch ein Tor eines Mädchens „aktiviert“ werden, wurden die Mädchen auf besondere Weise in das Spiel integriert. Die Schiedsrichter wurden durch Teamer/innen ersetzt. Vorab klärten sie mit ihrem Team, welche Fairness-Regeln eingehalten werden sollten und beurteilten im Anschluss an das Spiel gemeinsam mit der Mannschaft, wie viele Fairness-Punkte man sich verdient hatte. Torwertung und Fairness-Punkte gingen gemeinsam in die Wertung ein.

Siegerehrung

 

Zwischen den Spielen konnten die Teilnehmer/innen und Zuschauer/innen neue Kraft durch Kaffee, heißen Tee, Kuchen oder Würstchen tanken. Trotz der schlechten Wetterverhältnisse gaben die Mannschaften alles auf den zwei Street-Soccer-Courts. Genau um 15:27 endete der letzte Wettkampf: ein Freundschaftsspiel der Tabellenführer aus Gruppe A und Gruppe B. Im Anschluss daran folgte die Siegerehrung. Jede Spielerin und jeder Spieler erhielt eine Urkunde und je nach Platzierung kleinere und auch größere Sachpreise.

Hier die endgültige Platzierung:

Gruppe A:
1. Platz – West-Kickers – 5 Spiele, 5 Siege: 15 Punkte, 29:18
Wir gratulieren Ghinia, Patrick und Patrick, Marcel, Joshua und Giovanni!

2. Platz – Team Barfuß-Bethlehem aus Zewen (12 Punkte, 26:23)
3. Platz – SVE Fußballstars (12 Punkte, 23:21)
4. Platz – Südpol (9 Punkte, 23:24)
5. Platz – SVE MJC (7 Punkte, 22:28)
6. Platz – Palim-Palais (5 Punkte, 20:29)
Die Verhältnisse setzen sich aus Toren und Fairness-Punkten zusammen!

Gruppe B:
1. Platz – Pro Gamers I– 10 Punkte, 22:18
Wir gratulieren Carmen, Dominik, Matthias, Sahel und Mark!

2. Platz – Bürgerhaus Trier Nord (10 Punkte, 22:17)
3. Platz – Vanilla Babys (8 Punkte, 17:16)
4. Platz – Pro Gamers II (7 Punkte, 17:19)
5. Platz – Palais Elite Kickers (5 Punkte, 12:18)
Die Verhältnisse setzen sich aus Toren und Fairness-Punkten zusammen!

Zum Abschluss bedankten sich die Veranstalter von ballance2006 ganz herzlich bei den Spielerinnen und Spielern für die spannenden und fairen Spiele. Wir hoffen für das nächste Mal allerdings auch auf besseres Wetter.

Einige der Mannschaften:

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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

Balduin ist weg!!!

Am Montag, den 18.05.09 war es nach langer Planung endlich soweit:
Balduin wurde von seinem Sockel geholt!

balduin

Benötigt wurden dazu jedoch nur 3 Arbeiter und ein Kran, mit dem  das umliegende Beet dem Boden gleich gemacht werden musste. Die Vorbereitung um Balduin von seinem Sockel zu heben, umfingen einen Zeitraum von 7 Stunden; die Arbeiten begonnen um 9.00 Morgens und dauerten planmäßig bis um 16.00 Uhr an. Balduin musste erst von den Nieten befreit werden, die ihn all die Jahre auf seinem Bronzesockel gehalten hatten. Dann musste er angekettet werden, damit er nicht runterfällt und in seine Einzelteile zerspringt. Anschließend wurde er hochgehoben und wieder auf angebrachte Keile, auf dem Sockel, gestellt um zu testen, ob er auch standfest ist.

Zur Unterhaltung der Schaulustigen und der Beteiligten waren am Balduinsbrunnen 2 Stände aufgebaut. Zum Einen ein Stand in Form eines überdimensionalen Weinfasses, aus dem natürlich eine der bekanntesten Weinsorten in Trier ausgeschenkt wurde; zum Anderem ein Stand von Bitburger. Dort wurden Bier und alkoholfreie Getränke ausgeteilt.

Um kurz vor 16.00 Uhr, als Balduin endlich abtransportiert werden konnte, hielt Bürgermeister Jensen von Trier, der extra zu Fuß gekommen war, eine ca. 10 minütige, knackige Dankesrede, die sich ca. 100 Menschen anhörten. Unter anderem  waren bei der Rede viele des Vereins der Erhaltung der Denkmäler anwesend (der Verein hat 400 Mitglieder), denen besonderer Dank galt für die viele und gute Unterstützung. Für diese Rede stellte sich der Bürgermeister sogar auf den Balduinsbrunnen – als neuer Balduin?

Balduin wurde erstmal 1960 von seinem Sockel runtergenommen um gesäubert zu werden. Unser Blog berichtete bereits… Seit Neuestem wurde eine „Rettet Balduin“ Kampagne, unter anderem in der Trier Galerie gestartet. Dort werden derzeit noch immer Spenden für die Restaurierung des Balduinsbrunnen gesammelt um die Sanierung starten zu können.

Bei Interesse am Erhalt des Balduinbrunnens kann auf das unten genannte Spendenkonto eingezahlt werden:
Trier-Gesellschafts-konto der Sparkasse Trier
(Nummer 468033, BLZ 585 551 30)
Verwendungszweck: „Spende Balduin- Brunnen“.

Laut Gerüchten soll Balduin im Herbst 2009 wieder in voller Pracht auf seinem Thron wohnen.

Textquellen:
www.trier-gesellschaft.de/balduinbrunnen.html

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Streetstyle in Trier

Letzte Woche, 01.04.09, Mittwoch. Auf der Straße in Trier.
Was ist angesagt? Was ist Mode? Was tragen die Leute hier?

Zugegeben… Trier ist nicht New York.
Trier ist nicht Paris.
Trier ist die älteste Stadt Deutschlands!
Und hier seht ihr, was man trägt, in Trier:

Streetstyle 01 Streetstyle02
lässig, rockig, Burtongürtel        stylisch, streifig, tierisch
Streetstyle03 Streetstyle04
fresh, maskulin, grown-up        asiatisch, süß, voll im Trend

Unser Style ist nicht so alt wie unsere Stadt…!

Alle fotografierten Personen haben uns natürlich ihr Einverständnis gegeben auf unserem Blog zu erscheinen
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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

Ein Tag in der Völklinger Hütte

Am Mittwoch, 18.März 2009 trafen wir (Teilnehmer/innen von Chancen Schaffen, BIMA und HASA) uns um 09:30 Uhr am Trierer Hauptbahnhof, um uns auf den Weg nach Völklingen zu machen, um dort die Völklinger Hütte zu besichtigen.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist eines von derzeit 33 Weltkulturerbestätten der UNESCO in Deutschland und ein Bauwerk, an dem die Geschichte der Industrialisierung begreifbar wird.

Unsere Führerin durch die Völklinger Hütte begrüßte uns und wir starteten – teils neugierig, voelkh teils entrüstet und besorgt wegen der vielen Treppen und der unglaublichen Höhe – unsere Besichtigung in der Gebläsehalle. Sofort schreckte uns der starke Geruch von altem Schmieröl ab. Als wären noch gestern die Maschinen gelaufen! Sieben Jahre ohne Stillstand lief die Gebläsemaschine, dann wurde sie gewartet, um erneut sieben pausenlose Jahre zu laufen. Wozu der ganze Wind? Einige von uns konnten es sich merken: Für das Feuer im Hochofen braucht man Luft! Für die Kinder waren besonders die vielen Ausprobiermöglichkeiten interessant: Ein kleiner Raketenstart konnte simuliert werden, das Riesengebläse gab es auch in klein zum Selber-Ankurbeln. Blitzkugeln und Haar-Elektrisierungs-Geräte gab es dort auch. Zugegeben: das alles war nicht nur für die Kinder interessant…

voelkh01Eigentlich dachten wir, wir wären schon weit oben, doch endlose Stahlstufen führten uns anschließend höher, höher, höher (man hörte schon die ersten schnauben) und noch höher. Einige verloren wir auf der Strecke, die wegen ihrer Höhenangst leider aufgeben mussten. Wie gut, dass eine 20 Meter lange Wendelrutsche einen auf direktem Weg wieder nach unten befördern kann! Ein Riesenspaß, nicht nur für die Kinder. Durch den Gitterboden konnte man die ganze Zeit sehen, wie tief es unter einem herunter geht. Unglaublich, ein solcher Arbeitsplatz! Laut Angaben unserer Hüttenführerin gab die Völklinger Hütte aufgrund des luftigen und heißen, gefährlichen Arbeitsplatzes das erste alkoholfreie Bier in Auftrag. Daher kommt das also! In 30 Metern Höhe auf einem schwingenden Stahlboden erschien uns diese Idee gar nicht mehr so abwegig…

Faszinierend waren die Arbeitsbedingungen, unter denen hier früher „geschafft“ wurde, nichtvoelkh03 nur wegen der Anstrengung, sondern auch wegen der hohen Verletzungsgefahr: Männer mussten vor herausschießendem, über 1000 Grad heißem, flüssigem Stahl weglaufen, an den Deckeln der Hochöfen langbalancieren, ohne herein zu fallen und Temperaturen von 200°C aushalten – heiß wie im Backofen!

Den Rückweg traten wir nach über 2 Stunden Marsch durch die Völklinger Hütte mit dem Zug an. Wir danken dem Wettergott und unserer netten “Hüttenführerin”. Mal sehen, was wir als nächstes für unseren Blog erkunden…

 

Der Artikel wurde verfasst in Zusammenarbeit von Chancen Schaffen und der BIMA Medienwerkstatt.

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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

Sarah Connor live

Sarah Conner KonzertSarah Connor in Trier
“Sexy as Hell” -Tour 2009

Rund 2000 begeisterte Fans befanden sich am 07.03.09 auf dem Sarah Conner Konzert “Sexy as Hell” - Tour 2009 in der Trierer Arena. Darunter auch vier Palais-Mitglieder. Drei davon Teilnehmer des BIMA- und des HASA - Projektes.

Die Karten bekamen wir zur Belohnung für unsere Motivation und  zuverlässige Arbeit vom Palais. Erhalten haben wir sie an der Kasse in der Arena. Als wir die Arena betraten hörten wir bereits 2000 begeisterte Fans jubeln. Als Vorband trat Flipside auf, die besonders für die Mädchen unter den Konzertbesuchern etwas zu bieten hatte.

Sarah Connor in TrierUnd dann kam sie endlich: Sarah Conner betrat den Saal und die Menschenmenge fing an zu jubeln und natürlich auch zu fotografieren. Sie hatte ein weißes Outfit an, doch dieses wechselte sie schnell. Von weiß, über pink, bis hin zu neongelben Hotpants – Sarahs Abendgarderobe war vielseitig.

Die Show war spektakulär und geplant bis ins kleinste Detail. Z.B. wurde Sarahs Handy auf die Bühne gebracht, als ihre kleine Tochter Summer anrief und ihre Mutter um ein Schlaflied bat, welches Sarah ihr natürlich auch gewährte. In der Mitte der zweistündigen Show betrat auch Sarahs kleine Schwester Lulu die Bühne, mit ihr sang Sarah ein Duett.

Sarah Connor in TrierSarah fragte die Fans, welchen Song wir von ihr hören wollten. Die Menge beschloss einstimmig: „From Sarah with love“! Die Fans sangen lauthals mit und Sarah war sehr begeistert vom Einsatz des Publikums. Sie betonte, sie sei gerührt und hätte fast weinen müssen.

Als die Show fast schon vorbei war und Sarah sich bedankt hatte, dass wir da gewesen waren, verlangte die Menge natürlich eine Zugabe – diese erhielten wi natürlich. Zum Finale regnete es Lametta und alle Tänzerinnen und Tänzer sowie Sarahs Schwester Lulu erschienen gemeinsam auf der Bühne, um sich für die großartige Show zu bedanken und feiern zu lassen.

Eine der HASA-Teilnehmerinnen fing das von Sarah geworfene Handtuch. Wie wir alle, war sie völlig aus dem Häuschen. Das Konzert war super aufregend und wir freuten uns, dabei gewesen zu sein.
Daher möchten wir der Bitburger Brauerei und Popp Concerts für das Erlebnis ganz herzlich danken!

Der Arktikel wurde von den beiden Konzertbesuchern Tanja und Janine verfasst.
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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

Interview zur Fastnacht

Am 25.02.2009 zogen wir los und befragten Leute verschiendenen Alters über ihre Gewohnheiten an Fastnacht. Insgesamt wurden zwölf Passanten befragt.

Zu der Frage, als was sie sich zur diesjährigen Fastnacht verkleidet hatten, äußerten sich fünf Befragte, sie seien gar nicht verkleidet gewesen. Die anderen Sieben hatten sich jedoch kostümiert und zwar überwiegend als ein Tier wie zum Beispiel Katze oder Affe. Die jugendlichen Karnevalisten feiern das Fastnachtsritual wegen der Stimmung, der Partylaune und des vielen Alkohols. Die Älteren unserer Befragten hingegen mussten dazu von Freunden erst überredet werden oder blieben zu Hause, da ihnen der ganze Trubel nicht zusprach.

Dazu, was die Leute von dem hohen Alkoholkonsum an diesem Fest hielten und wie sie dazu stehen, äußerten die meisten Befragten, dass Alkohol an Fastnacht dazu gehöre, doch es auf das Benehmen ankomme und es doch zu viele Betrunkene gegeben habe. Alkohol sei also in Ordnung, man solle es trotzdem nicht übertreiben. Auf die Frage, ob Fastnacht eine Ausrede zum Fremdgehen sei, war sich jede Altergruppe einig, dass solch ein Verhalten unverzeihbar sei und es dafür keinerlei Entschuldigungen gebe.

Acht der Zwölf Passanten antworteten auf die Frage, ob sie nur an Fastnacht in lustiger Stimmung und für jeden Spaß zu haben seien, dass sie weder Alkohol, noch Fastnacht auf dem Kalender stehen haben müssten, um lustig zu sein.
Die restlichen Vier gaben an das Jahr über eher zurückhaltend zu sein und ihre lustigen Seiten erst nach einem erhöhten Alkoholpegel zu erkennen.

Wenn man das Lachen und Tanzen auf den Straßen und in den Gaststätten zur Fastnachtszeit begutachtete, könnte man sagen, dass die Menschen in unserem Interview es nicht ehrlich zugeben konnten oder sich dafür genieren, an Fastnacht getrunken, ausgiebig gefeiert und sich wortwörtlich zum Narren gemacht zu haben oder sich vielleicht gar nicht mehr erinnern können, da sie zu tief ins Glas geschaut haben…

Durch den ganzen Tumult auf den Straßen, der sich an Fastnacht zugetragen hat, kann man es kaum glauben, dass wir ausgerechnet diejenigen befragten, die das alljährliche Massenbesäufnis nicht feierten.

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Die HASA - Probeklausur

HASA ist ein Projekt des Palais e.V., in dem junge Leute, welche bisher aus verschiedenen Gründen noch nicht die Möglichkeit hatten ihren Hauptschulabschluss zu erreichen, diesen nachholen können.

Am 27.02. fand eine sechsstündige Probeklausur statt, in der die bevorstehende Abschlussprüfung simuliert wurde. Durch die HASA - Probeklausur hatten die „Schüler“ die Möglichkeit, zu erkennen, in welchen Fächern sie noch Wissenslücken haben und haben dadurch die Gelegenheit sich mit ihren Wissenslücken weiter zu befassen, um bessere Chancen zu haben, die anstehende Abschlussprüfung, welche im Juni stattfinden wird, zu schaffen.

Anschließend haben wir die HASA-Teilnehmer zu ihrem Eindruck befragt. 
An der Befragung zur Probeklausur nahmen 8 „HASAs“ teil.

Die Umfrage sollte zu Tage bringen, welche Fächer und Themen noch als schwierig eingeschätzt werden und wo die Prüflinge noch Nachholbedarf haben. Bei den weiblichen Teilnehmern war überwiegend Mathematik die Antwort, die Männlichen dagegen wussten es nicht richtig einzuschätzen. Die meisten Schüler gaben an, vor der Prüfung nicht aufgeregt gewesen zu sein, obwohl viele dabei waren, die wenig oder gar nicht gelernt hatten.

Vor der richtigen Abschlussprüfung haben alle Teilnehmer/innen vor, sich richtig darauf vorzubereiten und so ihren Hauptschulabschluss zu erreichen. Fast alle Schüler/innen sind zuversichtlich ihren Abschluss zu erreichen, trotz kleiner Probleme in verschiedenen Fächern.

Wir wünschen viel Erfolg

hasa07/08

Auf dem Bild sieht man die HASA Abschlussklasse 07/08. Die haben es schon geschafft!

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Die Konstantinausstellung

konstantin2Am Mittwoch, den 17. November 2007 besuchte die BIMA-Redaktion die Konstantinausstellung in Trier. Wie mittlerweile fast jeder weiß, ist die Konstantinausstellung eine von 2. Juni bis 4. November 2007 laufende Ausstellung in Trier über den spätantiken Kaiser Konstantin I. Was aber schon nicht mehr so Viele wissen: Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Programm Luxemburg und Großregion Kulturhauptstadt Europas 2007. Die Planungen hierfür dauerten etwa drei Jahre.

In den drei Museen (Rheinisches Landesmuseum Trier, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum sowie Städtisches Museum Simeonstift) werden rund 1.400 Ausstellungsstücke aus 20 Ländern gezeigt. Für die Ausstellung haben eine ganze Reihe von Fachleuten – Archäologen, Computergrafiker, Multimedia- und Animationsspezialisten – eine originalgetreue Kopie des drei Meter großen Kopfes und eine virtuelle Rekonstruktion der rund 12 Meter hohen, auf einem Thron sitzenden Monumentalstatue angefertigt.

Trier ist die Stadt in Deutschland, die sich am besten eignet, um die Geschichte Konstantins zu erzählen. Konstantin hatte hier seine erste Kaiserresidenz, von der aus er seit seiner Erhebung zum Kaiser den von germanischen Stämmen bedrohten Westen sicherte. In Trier sind noch zahlreiche Bautendenkmäler und Kunstschätze erhalten, die von der Regierungszeit Konstantins und der Bedeutung der Römerstadt her zeugen. Die erhaltenen Baudenkmäler gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Landesmuseum, das wir besucht haben, werden u.a. Marmorporträts, Skulpturen, kostbare Schmuckstücke, antike Helme und viele Schätze gezeigt, die Einblicke in die Epoche der Spätantike ermöglichen.

konstantinUnsere Eindrücke
In Einem waren sich alle einig: Es war toll, dass die Geschichte Konstantins so genau und detailliert erzählt wurde und allemal spannender als ein Geschichtsbuch zu lesen. Außerdem waren die Nachbildungen des Kopfes, des alten Triers, des Amphitheaters und des Circus sehr aufschlussreich und wirklich beeindruckend. Besonders imponiert hat uns die dreidimensionale Darstellung der Konstantin-Statue, so wie sie die Römer damals wirklich anschauen konnten. Auch andere Gegenstände aus der Zeit Konstantins, wie z.B. die verschiedenen Prunk- und Paradehelme, der Konstantinarm, Sarkophage und der Schmuck wurde von uns staunend begutachtet.

Gerne hätten wir uns die Schaukästen und Texte auch mal etwas genauer angeschaut und durchgelesen – es herrschte aber ein unglaublicher Andrang, wie auf dem Foto links eindrucksvoll zu sehen ist. Das ist dann auch der einzige (kleine) Kritikpunkt, dass es viel zu voll war, aber dafür können die Ausstellungsmacher ja nichts und natürlich ist es toll, wie viele Leute sich für Konstantin interessieren. Wir jedenfalls würden jedem dazu raten, der sich für die Ausstellung interessiert, diese zu besuchen – aber schnell, denn wie eingangs erwähnt läuft sie nur noch bis 4. November!

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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

Interview mit Anja Althaus (Trierer Miezen)

anjaalthaus2Am 24.07.2007 haben wir Anja Althaus vom Trierer Handballverein, den Trierer Miezen, getroffen und ihr einige Fragen gestellt.

Wie sind Sie Handballprofi geworden?
Während meiner Jugend beim SC Magdeburg war alles schon ein bisschen auf Profi getrimmt, dann habe ich mit 16 ein Angebot für die 2. Liga bekommen, bin dann auch dorthin gewechselt
Mit 17 bin ich hier her gewechselt. Habe dann also ein Angebot für die 1. Liga bekommen, weil ich in der Jugendnationalmannschaft gespielt habe. Dadurch bin ich dann Profi geworden.

Welchen Altersdurchschnitt hat die Mannschaft?
Also wir sind eigentlich eine recht junge Mannschaft, wir haben einen Durchschnitt von ungefähr 25 Jahren.

Wie lange spielen Sie schon ? Profimäßig haben Sie jetzt gesagt seit sie 17 sind.
Ja, also ich hab mit 16 zwar schon angefangen Geld zu verdienen, aber das war mehr nur so ein kleiner Nebenverdienst, Profimäßig halt erst seit dem ich hier bin (2000).

Was denken Sie, wie lange man im Profigeschäft bleiben sollte?
Gute Frage. So lange die Knochen noch mitmachen. Bei uns muss man halt, weil es eine sehr körperbetonte Sportart ist,  sehen wie sehr der Körper und die Knochen mitmachen. Ich denke, dass es bei den Frauen meist bis so Mitte 30 mitgeht, weil man auch gucken muss, dass man Familie gründet. Von daher ist das bei uns etwas anders als bei den Männern, die müssen ja keine Kinder kriegen…

Was kann machen um selber Profi zu werden, außer viel Engagement zu zeigen?
Man muss natürlich viel aufgeben. Man muss viel dafür tun, viel arbeiten, viel an sich arbeiten und vielleicht auch manchmal das Quäntchen Glück einfach haben um in die richtige Situation oder Mannschaft reinzukommen um ein richtiges Angebot zu kriegen.

Kann man als Handballprofi finanziell gut klarkommen, ohne einen zweiten Job zu haben?
Ich denke, die Nationalspielerinnen können ganz gut davon leben. Das ist hier in Deutschland eigentlich ein sehr gut bezahlter Job, mit dem man gut über die Runden kommt, aber eine Familie davon zu ernähren kann man in dem Sinne nicht, wie die Männer zum Beispiel. Von daher gucken wir alle, dass wir einen Zweitjob haben, weil man muss auch für später einen Job haben, da wir jetzt nicht so viel Geld auf die Seite legen können, um dann später sagen zu können: Ich hab jetzt ausgedient.

Hat man als Profisportler automatisch ein leichteres Leben als die anderen?
Jein. Wir haben viele Vorteile. Wenn ich mich jetzt vergleiche mit Leuten in meinem Alter, wie die sich da durchkämpfen, da habe ich schon einige Vorteile. Man muss im Gegenzug natürlich auch viel aufgeben. Im Endeffekt führen wir schon ein sehr gutes Leben, da wir unser Hobby zum Beruf gemacht haben.

Wie viel verdient denn ein Handballprofi?
Darüber spricht man nicht. (lacht)

Worauf muss man besonders verzichten als Profisportler?
Privatleben. Mann muss viel auf Privatleben verzichten. Dass man halt oft am Wochenende weg ist und dann halt nicht wie normale Leute in dem Sinn sagen kann: Okay ich geh jetzt weg und mach Party, sondern man hat schon abends seinen geregelten Plan und Training.
Man hat vor einem Spiel, wenn wir samstags spielen, ab elf Uhr Ausgangsperre, man darf also nicht mehr weggehen, man darf nicht mehr in die Öffentlichkeit. Das sind halt so Einschränkungen die man einfach hat. Die macht man dann aber auch gerne.

Bekommt man vom Verein oder Trainer einen speziellen Ernährungsplan?
Wenn es wirklich schwere, übergewichtige Leute geben sollte, dann wird sich schon der Trainer einmischen, aber ansonsten weiß eigentlich jeder Profisportler, wie er sich zu ernähren hat, wie er auf seinen Körper zu achten hat und was er zu machen hat. Von daher weiß das eigentlich jeder so schon selbst. Klar gibt es in manchen Mannschaften richtige Ernährungsberater, die dir dann Tipps geben, aber vorschreiben kann dir keiner etwas. Wir haben auch schon einmal welche da gehabt, die gesagt haben: Das ist besser. Aber das sind nur Hinweise. Ansonsten weiß jeder selber wie er damit klar kommt.

Wie oft trainieren Sie in der Woche? 
Wir trainieren jeden Tag abends und normalerweise 3 mal morgens. Also Krafttraining oder Wurftraining in der Halle. Im Moment ist das bei uns ein bisschen schwer, weil wir so einen kleinen Kader haben und nicht so viel trainieren können.

Sind Sie vor einem Spiel aufgeregt?
Ja. Bei manchen Gegnern mehr, bei anderen weniger. So eine Grundnervosität ist immer da. Man freut sich auf jedes Spiel und ist gespannt wie es ausgeht.

Wie bereiten Sie sich persönlich auf ein Spiel vor? Mental etc.?
Ich muss immer gucken, wie ich morgens aufstehe. Wenn ich mit einem schlechten Bein aufstehe, muss ich direkt shoppen gehen (lacht), dann gibt es immer Glücksgefühle.
Ansonsten den Tag über achte ich darauf, dass ich meine Ruhe habe. Bevor ich in die Halle fahre, wird die Musik hochgedreht, sich eingestimmt und dann hat man so seine kleinen Rituale, die man dann abspielt, dann fährt man in die Halle und dann geht’s los.

Haben Sie ein persönliches Vorbild?
So richtige Vorbilder habe ich persönlich eigentlich nicht. Aber aus dem Männerbereich, Christian Schwarzer, Dirk Javerdick sind sehr gute Kreisläufer, wo ich sag: Mit denen würde ich mal gerne trainieren.

Haben Sie einen Lieblingsgegner?
Ja. Leipzig. Gegen die spielen wir eigentlich ganz gerne, weil die Mannschaft uns ganz gut liegt.

Und einen Angstgegner?
Nürnberg (lacht) . Wenn man einmal so einen Gegner hat, dann geht das, glaube ich, nicht mehr weg.

Haben Sie denn noch nie ein Spiel gegen Nürnberg gewonnen!?
Ich glaube, vor ein paar Jahren haben wir mal gegen die gewonnen. Sonst haben wir immer verloren. Aber wir haben es geschafft, nicht mehr so hoch zu verlieren. Das war schon ein Fortschritt.

Bei welchen Vereinen haben Sie schon gespielt?
Ich komme vom SC Magdeburg, dann habe ich 2. Liga gespielt beim HC Niederndodeleben, das ist aber auch in Magdeburg gewesen und dann eben hier. Bin also noch gar nicht so viel rumgekommen.

Wo war Ihre schönste Zeit?
Das kann man gar nicht so sagen. Also ich bin in Magdeburg aufgewachsen und groß geworden und hier habe ich auch eine supergeniale Zeit erlebt. Das kann man also gar nicht vergleichen. Hier in Trier bin ich erwachsen geworden, kann man so sagen. Ich denk hier in Trier ist eine Zeit, die man nicht vergessen wird.

Welche Höhen und Tiefen gibt es für einen Sportler?
Wenn man gewonnen oder verloren hat. (lacht) Klar es gibt da verschiedene Sachen. Wenn man z.B. als Nationalspieler bei der WM ein Halbfinale verliert, ist das schon ein Tiefpunkt. Sonst: Man kann entweder gewinnen oder verlieren.

Wie viel Freiraum hat man als Spieler im Verein?
Wir haben unseren geregelten Ablauf. Das heißt Training, da müssen wir da sein oder wenn wir PR-Termine haben oder eben Interviews, da werden unsere Zeiten schon vorgesagt, ansonsten leben wir relativ normal. Wir haben den ganzen Tag, den Montag, wo wir uns selber vergnügen können oder man zum Teil arbeiten geht und dann abends shoppen gehen kann…

Vielen Dank für das Interview!
Das Interview wurde geführt von Ahmed Boussi und Johannes Remus.

anjaalthaus

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